"L'Amore"
Italienische Liebeslieder aus Renaissance und Frühbarock

Claudio Monteverdi (1567-1643)
"Musica son" Prolog aus "Orfeo"
"Et e pur dunque vero"

Ciprian de Rore (1515-1565)
"Ancor che col partire" mit Diminutionen von Giovanni Bassano (1591)

Luis Milan
Fantasia de consonancias y redobles (1553)

Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
"Vestiva i colli" mit Diminutionen von Giovanni Bassano und Francesco Rognoni Taeggio (gest. ca. 1626)

Biagio Marini (1594-1663)
"Desio di sguardi"

Anonymus (17. Jhdt.)
Paradetas

Biagio Marini
"Invito a l'Allegrezza"

Bartolome de Selma y Salaverde (1595- ca. 1638)
Canzon terza

Salomon Rossi (ca. 1570-1630)
"La bella"

Paolo Quagliati (1555-1628)
"O Primavera" - Toccata - "Amore il mio tormento"
aus "La Sfera armoniosa"

  


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"Cantate, jubilate"

Geistliche Musik des 17. Jahrhunderts aus Italien und Deutschland

 

 

 

Tarquinio Merula (1590-1657)

„Gaudeamus Omnes“

 

Heinrich Schütz (1585-1672)

„O süßer, o freundlicher“

 

Giovanni Battista Riccio (um 1600)

 

 

Guglielmo Lipparino (um 1600)

„Sanctissima Caelorum“

 

Dietrich Buxtehude  (1637-1707)

Choralphantasie „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

 

Dietrich Buxtehude

„Singet dem Herrn ein neues Lied“

 

Hieronymus Kapsberger  (1580-1651)

Toccata II arpeggiata

 

Alessandro Grandi (um 1570-1630)

„Jesu mi dulcissime“

 

Johann Hermann Schein (1586-1630)

„O Jesu Christe, Gottes Sohn“

 

Biagio Marini (1594-1663)

Sonate

 

Tarquinio Merula

“Cantate, jubilate”

 

 

 
  
 
Die Musiker:
 
Katja Beisch - Blockflöte - siehe Biographie
 

Irene Kurka - Sopran - erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule München bei Frau Prof. Reri Grist, an der Meadows School of the Arts, SMU, Dallas/U.S.A., bei Prof. Barbara Hill-Moore und an der University of British Columbia, Vancouver/Kanada, bei Prof. Nancy Hermiston. Ferner besuchte sie Meisterkurse, u.a. bei Emma Kirkby und Maria Jonas.
Die vielseitige Sopranistin wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet. In der alten Musik übernimmt sie Rollen wie die der Belinda, der Ersten Hexe (Purcell: "Dido and Aeneas") oder der Anima (Cavalieri: "Rappresentatione di Anima e di Corpo") und singt die Sopranpartien der großen barocken Oratorien und Passionen. Auch in der zeitgenössischen Musik ist sie eine gefragte Sängerin. Zahlreiche Komponisten (Eggert, Denhoff, Heucke, Kampe, Frey u.a.) schreiben und widmen ihr Stücke, nicht zuletzt für CD- und Rundfunkaufnahmen. Irene Kurka stellt gerne die neue Musik der alten Musik gegenüber in Programmen wie „Rhetorica“, „Liebe, Mystik und Religion“ und auch ihrem Soloprogramm für 2009 mit Werken von John Cage und Hildegard von Bingen. Irene Kurka war als Solistin u.a. zu Gast bei: Festival Muziek Biennnale Niederrhein, scene österreich in nrw, Super Nova in der Tonhalle Düsseldorf, A.DEvantgarde-Festival München, Stadttheater Osnabrück, Oberstdorfer Musiksommer, Greifswalder Bachwoche, Fränkischer Sommer, Neuburger Kammeroper, Bayreuther Barock
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Christoph Anselm Noll - Cembalo und Orgel - studierte Katholische Kirchenmusik (A-Examen 1981), Orgel (bei Prof. Dr. R. Ewerhart, Künstlerische Reifeprüfung 1984), Cembalo (bei Prof. Hugo Ruf, Konzertexamen 1989) und Oboe (bei Prof. H. Hucke) an der Musikhochschule Köln. Ein weiteres Orgelstudium bei Prof. Dr. Ludger Lohmann an der Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart schloß er 1988 mit dem Solistendiplom ab. Meisterkurse besuchte er u.a. bei M. Radulescu, L. F. Tagliavini, Guy Bovet und H. Vogel. Zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbserfolge begründeten seine solistische Laufbahn als Organist und Cembalist.
Seit 1981 als Kantor, Organist und Chorleiter an St. Stephan, Andernach, tätig, gab er diese Stellung 1994 zugunsten einer freiberuflichen Tätigkeit auf. Er konzertiert im In- und Ausland sowohl als Solist als auch mit namhaften Ensembles für Alte Musik ("Musica Fiata", "Concerto Köln", "Collegium Cartusianum", "Cantus Cölln" u.a.). Christoph Anselm Noll wirkte darüberhinaus bei zahlreichen Aufnahmen für Rundfunk und Schallplatte mit.
Außerdem tritt er in den letzten Jahren auch vermehrt als Dirigent der Ensembles "Capella pura" und "Florilegium musicum" auf. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten lehrte er von 1987­1997 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, war im Wintersemester 1995/96 Gastdozent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und unterrichtet seit 1991 Orgel und Generalbaß an der Musikhochschule Detmold.
 
Johanna Seitz - Barockharfe - studierte Harfe an der Musikhochschule Wuppertal und an der Folkwang-Hochschule Essen. Für ihr pädagogisches Diplom erhielt sie den Hochschulpreis, das künstlerische Diplom absolvierte sie mit Auszeichnung. Am Königlichen Konservatorium in Den Haag folgte ein Aufbaustudium mit Historischer Harfe ("Bachelor of Music").
Neben dem Erforschen und Spielen historischer (und anderer) Harfentypen gilt ihre Vorliebe kammermusikalischen Besetzungen mit Alter und Neuer Musik, Folklore sowie dem Entwickeln von Programmen mit Musik/ Text/ Performance / Improvisation. Als Gastmusikerin spielte sie Konzerte, CD- und Rundfunkaufnahmen mit "L`Arpeggiata" (Christina Pluhar), "Das Kleine Konzert" (Hermann Max), "Das Neue Orchester" (Christoph Spering), "La Stagione Frankfurt" (Michael Schneider), dem "Main-Barockorchester Frankfurt", "Echo du Danube" u.a. sowie an den Opernhäusern Bonn, Dortmund, Wuppertal, Hamburg und Giessen. Zusammen mit Elisabeth Seitz (Hackbrett/Salterio) wurde sie in die Förderung der Menuhin-Stiftung "live music now" und der Gedok aufgenommen. Das Duo war bereits auf vielen internationalen Festivals vertreten. Besonderes Interesse gilt dem Ausgraben von und Anregen zu Kompositionen für die "biblische Besetzung" Psalter und Harfe. Johanna Seitz ist Herausgeberin einer Harfenmusikreihe, die bei der Edition Walhall erschienen ist.

 

 

Presse „La Tenerezza“

 

 

Das schöne Timbre und die souveräne Stimmführung Irene Kurkas verbanden sich bei den Liebesliedern sehr überzeugend und eindrucksvoll mit der Kenntnis der spezifischen Verzierungsformen in den Renaissance- und Barock-Madrigalen. Und in gleicher Weise bestens versiert und klangschön begleiteten die oft fast lautenartig wirkende Harfe und die abwechselnd eingesetzten Sopran-, Alt- und Tenorflöten.
Und auch mit zwei solistischen Harfenstücken aus Spanien demonstrierte Johanna Seitz ihre Klangkunst und Spielvirtuosität. Und nicht zuletzt führte Katja Beisch ihre tongestalterische wie bewegungstechnische Brillanz in imponierender Weise vor.
 

Bonner Generalanzeiger, 6.Mai 2006 

 

 

Irene Kurka, Katja Beisch, Christoph Anselm Noll sind Künstler von höchster Reputation. Sie haben sich seit einigen Jahren speziell mit alter Musik beschäftigt, in diesem Bereich beispielhafte Rundfunk- und CD-Aufnahmen eingespielt und eine Reihe von internationalen Preisen gewonnen. Diese reichhaltigen Erfahrungen waren in Bislich - neben exzellenter Technik und höchster Musikalität - hörbar und spürbar. 

Neue Rhein Zeitung 04.10.06 

 

 

Der Name des Ensembles - La Tenerezza - heißt übersetzt "Die Zartheit". Diesem Motto wurden die drei Musiker vollauf gerecht: mit zarter Barockmusik, die sie sensibel nahe brachten. Der berückend klare Sopran von Irene Kurka und der bezaubernd stetige Ton der Blockflötistin Katja Beisch, stimmten "Anchor che col partire" von Ciprian de Rore an, behutsam gestützt von Christoph Anselm Noll an der Orgel. Wunderschön, wie sie Variationen von Rogniono, Bassano und Dalla Casa einflochten. Die drei Musiker reagierten hier und auch später auf die Kompositionen und auf ihre eigenen Persönlichkeiten so einfühlsam, dass sie als Einheit begriffen wurden. 

Rheinische Post 02.10.06

 

  

Die Musikerin Katja Beisch (Blockflöte) und Sängerin Irene Kurka (Sopran) genügen hohen Ansprüchen.... und auch Hannelore Devaere  an der Harfe bot eine beeindruckende Leistung.
Kurka überzeugte mit ihrer klaren Sopran-Stimme, in der sehr viel Melancholie und Schmerz lag. Die Wut des Verlassenen, die im Ausruf gipfelt „Dumm ist jedes Herz, welches einer schönen Frau vertraut“, setzte sie hervorragend um. Auch bei einem Palestrina-Stück beeindruckte die Sopranistin mit klarer, einprägsamer Stimme, das Zusammenspiel mit Flötistin Beisch war nahezu perfekt.
Bei „Desio di sguardi“ von Biagio Marini setzte das Trio wieder die Trauer einer unerfüllten Liebe um... Erneut beeindruckte das Blockflötenspiel im Zusammenwirken mit der Sängerin. Das Liebeslied „La bella“ wurde ebenfalls emotional dargeboten. ....dabei setzte das Trio wieder die Leiden der unerfüllten Liebe um.
 

Frankfurter Neue Presse, 20.05.2008

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