Das Kölner Blockflöten-Trio wurde im Jahr 2001 von den Kölner Blockflötistinnen Katja Beisch, Lucia Mense und Dorothee Oberlinger gegründet.
Die drei Spielerinnen, die sich während ihres Studiums kennengelernt haben, konzertieren in unterschiedlichen Formationen und Stilrichtungen. Zusammengeführt hat sie ihr gemeinsames Interesse an dem selten gespielten Repertoire für drei Blockflöten - darunter besonders die englische Musik des 16. und 17. Jahrhunderts.
Zur Zeit präsentieren sie in ihren Konzerten ein Programm für drei Blockflöten mit englischer Musik aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock, und ein Programm für drei Blockflöten und Basso continuo mit europäischer Musik aus dem Hochbarock.




Katja Beisch siehe Biographie
 
Lucia Mense (geb. 1967) studierte Blockflöte bei Prof. Günther Höller an der Musikhochschule Köln und bei Walter van Hauwe am Sweelinck-Konservatorium Amsterdam. Beide Studien schloß sie mit dem Konzertexamen ab. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Studien bei Pedro Memelsdorff in Mailand und bei Marijke Miessen in Amsterdam. Ihr Interesse gilt sowohl dem traditionellen Repertoire des Mittelalters, der Renaissance und des Barock als auch der Interpretation zeitgenössischer Werke. Sie konzertiert als Solistin und als Mitglied verschiedener Kammermusik-Ensembles (unter anderem 10-jährige Mitgliedschaft bei "Flautando Köln") und Orchester im europäischen Raum und ist Stipendiatin der Stiftung "Kunst und Kultur Nordrhein-Westfalen". Sie war zu Gast unter anderem beim Festival "Blokflute & Electronics" im Ijsbreker/Amsterdam, den Tagen für Alte Musik in Herne, dem Schleswig-Holstein-Festival, den Stockstädter Musiktagen und dem ERTA-Kongreß. Ferner war sie an Produktionen mit den Rundfunkanstalten WDR und SWF sowie an CD-Einspielungen bei Ars musici und Harmonia mundi beteiligt. 1999 war sie Gastdozentin am Centro Cultural in Managua/Nicaragua.
Dorothee Oberlinger (geb. 1969) studierte zunächst Schulmusik (Hauptfach Blockflöte bei Ursula Schmidt-Laukamp) und Germanistik an der Musikhochschule und der Universität Köln. Es folgten Blockflötenstudien bei Prof. Günther Höller an der Musikhochschule Köln und Walter van Hauwe am Sweelinck-Konservatorium Amsterdam, die sie mit dem Konzertexamen abschloß. Als Stipendiatin der Stiftung "Kunst und Kultur Nordrhein-Westfalen" studierte sie außerdem bei Pedro Memelsdorff in Mailand. Seit 1999 promoviert sie im Fach Musikwissenschaften in Wien. Dorothee Oberlinger erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Unter anderem war sie 1996 Preisträgerin des ERTA-Wettbewerbs "Neue Musik" in Kassel, 1997 gewann sie den 1. Preis des Internationalen Wettbewerbs "Moeck U.K." für Blockflöte solo in London und gab anschließend ihr Debut in der renommierten Wigmore Hall. Ebenfalls 1997 war sie Stipendiatin des DAAD mit Studienaufenthalt in Lissabon und wurde 1998 in das Nachwuchsforum der Gesellschaft für Neue Musik aufgenommen. Zahlreiche Konzerte, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen als Solistin sowie als Mitglied der Ensembles für Alte Musik "ornamente 99" und "Bois de Cologne" zeichnen ihre praktische Beschäftigung mit Alter Musik aus. Daneben widmete sie sich in den letzten Jahren intensiv der Arbeit auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik und war dabei an vielen Uraufführungen beteiligt. 2001 erhielt Dorothee Oberlinger als erste Blockflötistin den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Instrumentalmusik.


"Flautissimo"

Barocke Kammermusik für Blockflöten und Basso continuo


Henry Purcell (1659-1695)
Three parts upon a Ground
für drei Altblockflöten und Basso continuo


Johann Joachim Quantz (1697-1773)

Trio D-Dur
für drei Voiceflutes

Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
Sonate Nr.4 B-Dur

für Violoncello und Basso continuo

Alessandro Scarlatti (1659-1725)
Quartettino

für drei Altblockflöten und Basso continuo
_______

Henry Purcell (1659-1695)
Pavane c-Moll
für drei Altblockflöten und Violoncello

Francois Couperin (1668-1733)
"Le Tic-Toc-Choc ou les Maillotins"
für zwei Sopranblockflöten und eine Altblockflöte

William Williams (gest. 1701)
Sonata "In Imitation of Birds"
für zwei Altblockflöten und Basso continuo

Johann Pachelbel (1653-1706)
Canon und Gigue
für drei Altblockflöten und Basso continuo


"The lost heart"

Englische Musik für Blockflöten


Anonymus (spätes 13. Jh.)
"Edi beo thu" - "Beata viscera"

Elway Bevin (1554-ca.1639)
Browning

Anonymus (ca. 1430)
"Saint Thomas honour we"

John Baldwyn (gest. 1615)
"Coockow as I me walked"

Christopher Tye (um 1505-1571/72)
"Sit fast"

John Playford (1651-ca. 1728)
"Dissembling love or The lost heart"

Henry Purcell (1659-1695)
Air Adagio

John Playford (1651-ca. 1728)
"I love thee once, I love no more or
Blue breeches or I love no more"

Robert Smith
"A Division on a Ground " (aus: The Division Violin)

Matthew Locke (1622-1677)

Suite Nr. 3 d-Moll aus
"The Little Consort"

Hugh Ashton (um 1480-1522)
Hugh Ashton's Maske
Kontakt

zurück zur Ensemble Übersicht